Aktuelles

„Denn was man Schwarz auf Weiß besitzt ...“
Aktuelles kurz und bündig

  • Norddeutscher Kongress der GGG: „Individualisierung und Leistung im Spannungsfeld“ am 10./11.9.2010 in der Geschwister-Prenski-Schule in Lübeck: Programm
  • Volksentscheid am 18.7.2010: 492.057 der 1,3 Mio. wahlberechtigten Hamburger/innen gaben ihre Stimme ab. Das entspricht einer Wahlbetei-ligung von 39,31%. 276.304 (56,15% der abgegebenen Stimmen, 22,07% aller Wahlberechtigten) gaben ihre Stimme für die Initiative „Wir wollen lernen“ gegen längeres gemeinsames Lernen ab. Das erfor-derliche Quorum wurde deutlich überschritten. Für die Primarschule stimmten 218.065 (44,32%, 17,42%). Laut Volksgesetzgebung ist die Einführung der Primarschule damit abgelehnt. Ein Fünftel der Wähler majorisieren den Rest der Bevölkerung. Hamburger Eltern ohne deut-schen Pass konnten an der Wahl nicht teilnehmen. Die Wahlbeteiligung in sozial privilegierten Stadtteilen war besonders hoch (bis 60%), in so-zial schwachen und in Gebieten mit hohem Migrantenanteil dagegen be-sonders niedrig. (Hamburger Abendblatt, 19.7.10, Seite 7)
    Ist die Schulreform damit gescheitert? Nein, die Schulreform kommt, die Primarschule nicht. Längeres gemeinsames Lernen findet in den Ge-samtschulen und in den neuen Stadtteilschulen statt, außerdem in den 23 Starterschulen, die als sechsjährige Grundschulen arbeiten.
  • Laut einer Umfrage der Illustrierten „Stern“ unterstützten 64% der deutschen Eltern eine längere gemeinsame Grundschulzeit von 6 oder mehr Jahren. Insgesamt sprechen sich 59% der Bundesbürger für länge-res gemeinsames Lernen aus. 42% aller Befragten sind für 6 Jahre, 17% für mehr als 6 Jahre. An einer 4-jährigen Grundschulzeit wollen 38% festhalten. Für die am 30.6.2010 veröffentlichte Umfrage befragte das Institut Forsa 1.000 repräsentativ ausgesuchte Personen. (BSB-News-letter, 2.7.2010)
  • Nicht nur Ferienlektüre: „Der BildungsStruwwelpeter - Lästige Ge-schichten und kritzelige Bilder über das deutsche Schulwesen“ von Dr. Michael Hüttenberger und Ingrid Freihold / 1. Auflage 2010 / Druck-werkstatt Kollektiv Verlag, 64291 Darmstadt / ISBN 978-3-00-030555-9, Preis 9,95 € (im Juli 2010), beim GGG-Bundesverband bestellen
  • GGG-Journal 2/2010: Themen: Hamburg vor der Entscheidung - Bil-dungspolitisch bedeutsame Volksabstimmung am 18. Juli, Unterstützung der Initiative „Chancen für alle“, Nachruf für Jürgen Riekmann, Orga-nisationsskizze Fridtjof-Nansen-Schule - IGS Flensburg (www.igs.flens burg.de), GGG - Die zweiten 20, Die GGG auf der Didacta in Köln, An-kündigung Norddeutscher Kongress „Individualisierung und Leistung im Spannungsfeld“ (10./11.9.2010 in der Geschwister-Prenski-Schule in Lübeck), Kommentar „Strategiedebatte zu Himmelfahrt“, u.a.m.
  • GGGinfo 2/2009: Themen: Mitgliederversammlung am 20. April 2009 (Tätigkeits- und Kassenbericht), Profilklassen an Hamburger Gesamt-schulen, Bisher erprobte Profile an der Ida-Ehre-Gesamtschule, Keine abschlussbezogene Klassenbildung an Gesamtschulen: Ein Praxisbericht aus der Gesamtschule Lohbrügge, Porträt der Gesamtschule Fischbek, GGG und Verein Eine Schule für Alle (ESfA) - Gegenseitiger Vereinsbei-tritt, Hamburger Aufruf für längeres gemeinsames Lernen, Grundsatz-position der GGG, Das neue Roll Up der GGG LV HH

 

Siehe auch bei den Texten

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