Die Landesgruppe Hamburg stellt sich vor

Der Bundesgrundschulverband (Sitz Frankfurt) gliedert sich in

- Bundesvorstand
- 16 Landesgruppen
- Delegiertenversammlung.

Er besteht seit 1969, hat zur Zeit bundesweit etwa 15 000 Mitglieder und setzt sich für die Weiterentwicklung der Grundschule ein. Er will

bildungspolitisch die Stellung der Grundschule als grundlegende Bildungseinrichtung verbessern und die notwendigen Investitionen zur zeitgemäßen und kindgerechten Schule von den politisch Verantwortlichen einfordern,

schulpädagogisch die Reform der Schulpraxis und der Lehrerbildung entsprechend den Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis unterstützen und

wissenschaftlich neue Erkenntnisse über die Bildungsmöglichkeiten und Ansprüche von Kindern fördern und vorbereiten.

Dazu finden regelmäßig Grundschulkongresse und –tagungen, Aktionen und Initiativen, Arbeitsgruppen und Fachtagungen auf Landes- oder Bundesebene organisiert, statt.

Ein breites Spektrum von Veröffentlichungen (u. a. Mitgliedsbände "Beiträge zur Reform der Grundschule", "Sonderbände", 4 x jährlich die Verbandszeitung "Grundschule aktuell") unterstützt die Arbeit des Verbandes.

Den aktuellen Stand unseres programmatischen Bemühens geben die
"10 Standpunkte zur Reform der Grundschule" wieder – hier in Stichworten:

    1. Größere Gestaltungsfreiheit für die einzelne Schule

    2. Einschulung ohne Auslese

    3. Kindgerechter Schulanfang

    4. Mehr Zeit für Kinder / Die verlässliche Halbtagsschule

    5. Gemeinsamer Unterricht von Anfang an

    6. Interkulturelles Lernen

    7. Differenzierte Lernerfolgsrückmeldungen

    8. Länger gemeinsam lernen. Der Grundschulverband setzt sich im Rahmen einer Strukturreform des gesamten Schulwesens für die sechsjährige Grundschule mit vielfältigen Formen innerer Differenzierung ein, was zugleich eine Angleichung der Schulstruktur in Deutschland an die der europäischen Nachbarländer bedeuten würde.

    9. Eine qualitativ hochwertige Lehrerausbildung

    10. Priorität der Grundschule – auch bei der Verteilung der öffentlichen Mittel

Standpunkt 8 wurde ergänzt durch die
Gemeinsame Grundsatzposition von GSV und GGG:"Länger miteinander und voneinander lernen."

"Die Beschränkung des gemeinsamen Lernens auf eine nur vierjährige gemeinsame Schule muss endliche überwunden, frühes Trennen und Ausgrenzen verhindert werden. Wir unterstützen alle Bemühungen, die dazu führen, dass alle Kinder und Jugendlichen mit ihren individuellen Begabungen und Beeinträchtigungen möglichst lange gemeinsam lernen können." (aus der gemeinsamen Erklärung 2/2001)

Der Vorstand der Landesgruppe Hamburg (zur Zeit etwas 300 Mitglieder) bearbeitet auf der Basis dieser Programmatik aktuelle Themen des Stadtstaates.

Eine Themenübersicht der monatlichen Treffen zeigt die Arbeitsschwerpunkte des letzten Jahres:

-Partizipation von Kindern in der Schule, dazu gab es inzwischen mit jeweils unterschiedlichen Perspektiven drei Mitgliederversammlungen - Mehrsprachigkeit –Koalitionsvereinbarungen des neuen Senats. Hierzu entstand in Zusammenarbeit mit der GEW und dem Kinderschutzbund ein gemeinsamer offener Brief. (Er kann in diesem Heft aus Platzgründen leider nicht veröffentlicht werden, die Red.). - Lau, Pisa und die Folgen.

Für dieses Jahr haben wir uns vorgenommen, uns u. a. mit den Bildungsplänen (wenn sie denn erschienen sind!), dem Thema Kerncurriculum /tragfähige Grundlagen (dazu veranstaltet der Bundesverband im April eine Fachtagung) und dem altersgemischten Unterricht (Fachtagung dazu im Mai im IFL) zu beschäftigen.

Zum Landesgruppenvorstand gehören zur Zeit:

Regina Scherler, Vorsitz, Ingrid Bauerkämper, Helga Büchel, Marlene Crome, Angelika Fiedler, Bärbel Goldbach, Barbara Knoth, Heidrun Münzig, Susanne Peters, Renate Wibrow, Hubert Wudtke

Kontakt GSV-Landesgruppe:

Regina Scherler
Schule Stockflethweg 160
22417 Hamburg, Tel. 040/537 59 630

GSV Geschäftsstelle Schlossstrasse 29,
60486 Frankfur/Main,
Tel: 069/77 60 06, Fax: 707 47 80
www.grundschulverband.de
e-mail: info@grundschulverband.de

Marlene Crome

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